PRESSE - AUSWAHL .....

Persönlichkeit, die aus Farben herauswächst

"Ich liebe Auftragsarbeiten", bekannte Eva Clemens in einem Gespräch mit unserer Redaktion. Gerade bei ihren Portraits ist oft ein Auftrag der Anlass. Meistens direkt, wie im Falle des bekannten Kunstsammlers Reinhold Würth, manchmal auch indirekt, wie zum Beispiel bei Portrait von Marcel Reich-Ranicki (1920- 2013). Die Möglichkeit, den wohl bekanntesten Literaturkritiker der Republik..

https://www.mannheimer-morgen.de/leben/treffen_artikel,-treffen-persoenlichkeit-die-aus-farben-herauswaechst-_arid,2036349html


Mannheimer Morgen 4.1.2023

Autor Dr. Helmut Orpel

--------------------------------------

Kunst im Container am Weintor in Schweigen.  Die Malerin Eva Clemens,

in der Galerie-mobile. (Kunst ! Grenzenlos ! Elsass - Pfalz / Alsace - Palatinat   

Verein zur Förderung von Kunst und Kultur an der Südlichen Weinstraße e.V.)


"Die Malerin lebt nach Stationen in Los Angeles, Berlin und Leipzig in Heidelberg ...

Die Pfalz hat sie von Kind auf geprägt und sie liebt die wunderschöne Landschaft und die Mentalität der Menschen hier.  Folgerichtig ist in ihrem Werk eines der wichtigen Themen die Natur und der Respekt der Künstlerin vor deren Wundern und ihrer Vielfalt. Gerade in der heutigen Zeit will die Künstlerin mit ihren Bildern den Menschen ein Gefühl der Wichtigkeit und die begeisternde komplexe Schönheit der uns umgebenden Natur vermitteln.  Ihre Bilder sind für sie auch Träger ihrer Philosophie über Mensch

und Natur .... Intensiv widmet sie sich dem Bild des heutigen Menschen, auch im Portrait.

Im Container zeigt Eva Clemens einige ihrer Bilder aus der Reihe "Weintrauben" und "Terroir" ... Ein Bild trägt den Titel "RedWineFeeling" und lässt in samtigen dunklen Rot und Blau diesem harmonischen Rotweingefühl nachspüren und die Ästhetik des roten Weines sehen ... Die Bilder stehen für das Prächtige und das Opulente des Weines und der Weinlandschaft ..."

Südpfälzer Kurier 41 / 2019

----------------------------------------------


Schwetzinger Zeitung, Kultur Schwetzingen, April 2016

Dem Geist des Rokoko verpflichtet. Bilder von Eva Clemens im Kunstverein

Schwetzingen, von Helmut Orpel, Mannheimer Morgen, vom 13. 04. 2016



"Fasziniert von Farbigkeit: die Werke von Eva Clemens.

Die Freude an den Farben erlebte im Rokoko eine Hochblüte. Im Schlosspark zu Schwetzingen ist der Geist jener Zeit auch heute noch hautnah zu erleben. Unweit davon, im Kunstverein Palais Hirsch, sind die Werke einer Künstlerin zu sehen, die

dem Fluidum jener Epoche nachgespürt hat. Eva Clemens lässt in ihren Porträts und Landschaften die Aura jener Zeit wieder lebendig werden. In mehreren Zyklen: Blumen, Wasserlandschaften, "Masqueraden" und "Baroque Babes" erlebt man eine tiefe Sinnlichkeit, die sich in der geheimnisvollen Farbkraft ausdrückt, die von ihren Bildern ausgeht. Der Betrachter fühlt sich ganz in die Tiefe jener unermesslichen Farbräume hineingezogen.

Intensive Blautöne, ein saftiges Grün und die unterschiedlichsten Lichtnuancen von Rot- und Orangetönen lassen ein bezauberndes Prisma entstehen, das dem barocken Empfinden nahezukommen scheint und dennoch zeitgenössisch wirkt. Selbst bei den Porträts, wo es der Künstlerin offenbar auch um den erotischen Aspekt geht, verfällt sie nicht in oberflächliche Schwelgerei, sondern gestaltet ihre Szenen vage, brüchig und fragmentarisch. Die Bilder von Eva Clemens wahren ihr Geheimnis und halten die Balance zwischen abstrakt informell und impressionistisch.

Traditionelle Farbtechnik:

Die Künstlerin hat ihr Handwerk gründlich gelernt. Nach Studienaufenthalten in den USA kam sie an die Kunsthochschule Berlin-Weißensee und später auch an die Hochschule für Grafik und Buchkunst nach Leipzig. Beide Akademien pflegen noch die Tradition der klassischen "Peinture". Eva Clemens hat davon, wie sie bei einem Gespräch mit unserer Zeitung hervorhob, eine ganze Menge profitiert. Solche komplexen Kompositionen wie hier sind nur aufgrund genauer Kenntnisse der Eigenschaften der unterschiedlichen Materialien möglich, die sie bei ihren Mischtechniken verwendet."


Eine Harmonie mit echten Hinguckern, von Mario Herlo, Schwetzinger Zeitung vom 24. 11. 2012


Zahlreich drängte sich das Publikum zur Vernissage der 3.art Schwetzingen im Lutherhaus und wurde für seine Neugier mit wahren Schönheiten belohnt: Das Niveau der Arbeiten, die noch bis morgen, Sonntag, zu sehen sind, ist erstaunlich hoch.... Beeinddruckende Ausstellung: Schon im Eingangsbereich begrüßt ein großes Portrait Reich-Ranickis die Besucher. Großartig ist Eva Clemens der kritische Blick, der sinnlich vitale Mund des "Literaturpapstes" gelungen. Auch in ihren Naturbildern möchte sie "die Schönheit der Natur in ihrer Tiefgründigkeit" festhalten. In der neu begonnenen Reihe "Female Legends" versucht sie, den Charme berühmter Schauspielerinnen nachvollziehbar zu machen."

Kurz und gut. Er will nicht. Das Goethemuseum zeigt Prometheus wie Künstler ihn sehen, von Judith von Sternburg, Frankfurter Rundschau vom 09. 10. 2002

"Die Wände für Ted Hughes und Eva Clemens. Hughes der englische Dichter...schreibt "Prometheus auf seinem Felsen"...Als er den Zyklus 1973 veröffentlicht, sind die Götter lange schon machtlos. Für Hughes ist Prometheus auch nicht der Rebell, sondern der leidenste der leidenden Menschen. Dazu hat Eva Clemens gemalt, 13 harte, expressive, anspielungsreiche Stücke...Ein Schrei, ein Geier, ein Magerer an monströsen Ketten..."



Mannheimer Morgen, Kultur, 22. 08. 2002

Share by: